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Concept Map

Concept Map für die Literaturrecherche

Vor allem, wenn ein Thema für die wissenschaftliche Abschlussarbeit noch neu ist, brauchst du unbedingt Literatur.

Eine Concept Map kann genau das richtige Werkzeug für dich sein, um die wichtige Literatur für Deine Thesis zu finden.

In diesem 1a-Studi Artikel lernst du, was Concept Maps sind, wie du eine Concept Map erstellen und verwenden kannst und warum diese dir bei der Literaturrecherche so nützlich sein können.

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Definition

Was ist eine Concept Map?

Eine Concept Map (auf Deutsch oft Begriffskarte genannt) ist ein grafisches Werkzeug, mit dem du Wissen strukturieren und darstellen kannst.

Der Beginn ist immer eine Idee: Begriffe oder Konzepte werden in Kästchen oder Kreisen notiert und durch Linien miteinander verbunden. Diese Verbindungen zeigen Beziehungen auf, meist mit beschrifteten Pfeilen, die die Art der Beziehung erläutern.

Concept Map

Durch dieses Concept Mapping werden deine Gedanken hierarchisch strukturiert: Übergeordnete Konzepte stehen oben oder in der Mitte, während spezifischere Unterthemen darunter angeordnet werden. Dadurch entsteht ein Netz aus Begriffen, das dir hilft, den Überblick über ein Themenfeld zu behalten.

Ursprünglich wurde die Methode der Concept Map in den 1970er Jahren von Bildungsforschern (insbesondere Joseph D. Novak) entwickelt. Die Methode suchten nach Wegen, wie Studenten ihr Wissen über komplexe Themen besser strukturieren und neue Zusammenhänge erkennen können.

Unterschied Concept Map und Mind Map

Auf den ersten Blick ähneln sich Concept Maps und Mind Maps – beide verwenden Begriffe in Kästen oder Kreisen und Linien zur Verbindung. Dennoch gibt es wichtige Unterschiede:

Merkmal Mind Map Concept Map
Startpunkt Zentraler Begriff in der Mitte Zentrale Frage oder Oberbegriff an der Spitze
Struktur Strahlenförmig, radiale Anordnung Hierarchische Struktur, von oben nach unten
Verbindungen Einfache Linien ohne Beschriftung Beschriftete Linien (z. B. „führt zu“, „ist Teil von“)
Querverbindungen Selten verwendet Häufig verwendet, um komplexe Zusammenhänge darzustellen
Detailgrad Allgemein, oft oberflächlich Detailliert, tiefergehende Darstellung
Anwendungszweck Brainstorming, kreative Ideensammlung Komplexe Wissensgebiete strukturieren und vertiefen
Assoziationen Freie, spontane Gedankenverbindungen Logische, nachvollziehbare und begründete Beziehungen
Komplexität der Ideen Eher einfache und unkomplizierte Darstellung Gut geeignet für komplexe und vernetzte Themen

Bei einer Mind Map startest du mit einem zentralen Begriff in der Mitte und entwickelst davon ausgehend Äste mit Unterbegriffen. Das Ergebnis ist meistens eine strahlenförmige, freie Assoziationskarte. Eine Mind Map eignet sich besonders fürs Brainstorming und um Ideen ohne strenge Ordnung zu sammeln.

Mind Map

Eine Concept Map dagegen ist hierarchischer und formaler aufgebaut. Du beginnst oft mit einer zentralen Frage oder Vorteile

Vorteile von Concept Maps in der Literaturrecherche

Warum solltest du nun ausgerechnet eine Concept Map für die Literaturrecherche verwenden? Dafür gibt es mehrere gute Gründe. Insbesondere helfen dir Concept Maps dabei.

  • ein umfangreiches Themenfeld zu ordnen
  • Zusammenhänge zu erkennen
  • kreativer an die Recherche heranzugehen

Strukturierung komplexer Themenfelder

Literaturrecherche beginnt oft mit einer vagen Idee oder einem breiten Thema. Eine Concept Map hilft dir, dieses Thema in seine Bestandteile zu zerlegen.

Indem du beim Erstellen einer Concept Map alle

  • relevanten Unterthemen
  • Begriffe
  • Aspekte

visuell anordnest, schaffst du eine Struktur. Komplexe Themenfelder werden so übersichtlich und transparent. Dadurch erkennst du, welche Aspekte zum Oberthema gehören und wie diese zueinander in Beziehung stehen.

Sichtbarmachung von Zusammenhängen

Eine der größten Stärken von Concept Maps ist, dass diese Zusammenhänge sichtbar machen. Während der Recherche stößt du auf verschiedene Konzepte, Theorien und Fakten.

In der Concept Map kannst du direkt eintragen, wie diese miteinander verbunden sind. Zum Beispiel könntest du feststellen, dass zwei Theorien sich ähneln oder dass ein bestimmter Fachbegriff in unterschiedlichen Zusammenhängen auftaucht.

Indem du diese Verbindung zwischen Konzepten einzeichnest, entwickelst du ein tieferes Verständnis des Themas. Du siehst auf einen Blick, wo es Überschneidungen gibt, welche Konzepte vielleicht Ursachen und welche Wirkungen darstellen und wo es vielleicht noch Lücken in deinem Verständnis gibt.

Für die Literaturrecherche bedeutet das: Du bemerkst schneller, welche Quellen zueinander passen oder sich gegenseitig ergänzen, weil du die inhaltlichen Verknüpfungen bereits auf deiner Karte vor Augen hast.

Vergleich zu anderen Recherchemethoden

Concept Map im Vergleich zu anderen Recherchemethoden

In der Welt der Literaturrecherche gibt es klassische Suchstrategien und bewährte Methoden wie die einfache Schlagwortsuche, Boolesche Operatoren oder auch spezielle Ansätze wie Pearl Growing und Berry-Picking.

Concept Maps ersetzen klassische Recherchemethoden nicht, aber diese potenzieren deren Nutzen. Denn die Methodik gibt dir einen Gesamtüberblick und hilft, systematisch und kreativ zugleich vorzugehen.

Concept Map vs. Klassische Schlagwortsuche

Bei der klassischen Schlagwortsuche gibst du einige Suchbegriffe direkt in eine Literaturdatenbank oder Suchmaschine ein. Das Vorgehen ist einfach, birgt jedoch das Risiko, wichtige Schlagworte zu übersehen oder zu viele irrelevante Treffer zu erhalten.

Eine Concept Map hilft dir dagegen, alle relevanten Begriffe und Themenbereiche visuell und systematisch zu erfassen und dann gezielt zu recherchieren.

Merkmal Klassische Schlagwortsuche Concept Map
Vorgehensweise Direkte Eingabe weniger Begriffe Visuelle, systematische Sammlung aller relevanten Begriffe
Vollständigkeit Gefahr, wichtige Begriffe zu übersehen Übersicht über Begriffe, weniger wird vergessen
Ergebnisgenauigkeit Oft zu breit oder unspezifisch Präzisere, gezieltere Suche durch strukturierte Begriffe
Struktur Keine strukturierte Vorarbeit Klar strukturierte Vorarbeit
Flexibilität Spontan und flexibel, aber unvollständig Flexibel, vollständig und gleichzeitig strukturiert

Concept Map vs. Boolesche Suchstrategien

Die Boolesche Suche verwendet Operatoren (z. B. AND, OR, NOT), um Begriffe gezielt zu kombinieren und die Trefferzahl in Datenbanken zu steuern. Voraussetzung ist, dass du genau weißt, welche Begriffe miteinander kombiniert werden sollten.

Eine Concept Map ergänzt diese Strategie optimal, indem sie visuell zeigt, welche Begriffe zusammengehören und kombiniert werden könnten.

Merkmal Boolesche Suchstrategien Concept Map & Boolesche Suche kombiniert
Begriffsfindung Vorauswahl von Suchbegriffen notwendig Concept Map zeigt passende Begriffe und Synonyme
Übersichtlichkeit Kaum visuelle Übersicht Übersichtliche visuelle Darstellung der Begriffe
Logische Struktur Hohe logische Anforderungen Visuelle Struktur hilft, logische Fehler zu vermeiden
Flexibilität Starre Eingabe der Begriffe Flexible Planung durch visuelle Begriffszuordnung
Querverbindungen Nicht explizit sichtbar Sichtbare Querverbindungen zur optimalen Kombination

Concept Map als Ergänzung zu Pearl Growing und Berry-Picking

Pearl Growing und Berry-Picking sind iterative Recherchemethoden:

Pearl Growing beginnt mit einer „Perle“, einer guten Quelle, aus der du weitere relevante Schlagwörter oder Referenzen ziehst und so systematisch deine Suche erweiterst.

Berry-Picking bedeutet, Informationen Schritt für Schritt zu sammeln, Suchstrategien kontinuierlich anzupassen und neue Quellen iterativ einzubeziehen.

Eine Concept Map unterstützt beide Strategien hervorragend, indem sie die gefundenen Informationen strukturiert festhält und so verhindert, dass du den Überblick verlierst.

Merkmal Pearl Growing / Berry-Picking Ergänzung durch Concept Map
Vorgehensweise Iterative Suche, Schritt-für-Schritt Visuelle Dokumentation der iterativen Suche
Überblick behalten Risiko, im Prozess den Überblick zu verlieren Permanente visuelle Struktur gibt Überblick
Informationssammlung Stückweise (Beeren) oder aus Kernquelle (Perle) Gefundene Informationen werden direkt integriert
Flexibilität Hoch flexibel, jedoch potenziell unübersichtlich Bleibt flexibel und sorgt zugleich für Übersichtlichkeit
Strukturierung des Wissens Weniger explizit, eher implizit Explizite visuelle Struktur, sichtbare Querverbindungen
Anleitung

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Concept Map erstellen

Die folgenden Schritte leiten dich durch den Prozess, mit Concept Map Literatur für deine wissenschaftliche Arbeit zu finden. Du kannst dabei klassisch mit Papier und Stift arbeiten oder digitale Tools verwenden.

Wichtig ist, dass du die Schritte in der Reihenfolge befolgst, damit am Ende eine nützliche Concept Map entsteht, die du direkt verwenden kannst, um Literatur zu finden.

1. Thema festlegen und zentrale Frage formulieren

Du bestimmst dein Thema und formulierst eine zentrale Fragestellung, die deine Recherche leitet.

Vorgehen:

  • Schreibe das Thema kurz und prägnant auf.
  • Formuliere eine zentrale Frage, die klar definiert, was du untersuchen möchtest.
  • Beispiel: „Wie können Konzepte der Nachhaltigkeit in der Stadtplanung konkret umgesetzt werden?“
  • Platziere diese zentrale Frage gut sichtbar auf einem Blatt Papier oder in einem digitalen Tool.

Zwischenergebnis: Eine klare Themenformulierung und zentrale Leitfrage stehen fest und dienen als Orientierungspunkt.

Nächster Schritt: Jetzt bist du bereit, Schlüsselbegriffe zu deinem Thema zu sammeln und zu ordnen.

2. Schlüsselbegriffe sammeln und ordnen

Sammle alle relevanten Schlüsselbegriffe und ordne diese anschließend sinnvoll zu Kategorien oder Unterthemen.

Vorgehen:

  • Starte ein Brainstorming und notiere spontan alle Begriffe, die dir einfallen.
  • Nutze dafür erste Überblicksquellen (z. B. Lehrbücher, Wikipedia, Überblicksartikel).
  • Denke auch an Synonyme oder verwandte Begriffe (z. B. nachhaltige Stadt → sustainable city, Ökostadt).
  • Ordne dann alle gesammelten Begriffe thematisch.
  • Definiere 3–7 übergeordnete Kategorien oder Unterthemen und weise die Begriffe diesen Kategorien zu.

Zwischenergebnis: Du hast eine strukturierte Übersicht relevanter Begriffe erstellt, geclustert nach Kategorien und Unterthemen.

Nächster Schritt: Als Nächstes stellst du Verbindungen zwischen diesen Begriffen her und entwickelst daraus hierarchische Strukturen.

3. Verbindungen herstellen und Hierarchien aufbauen

Du erstellst jetzt die eigentliche Concept Map, indem du Begriffe hierarchisch anordnest und Verbindungen zwischen ihnen erklärst.

Vorgehen:

  • Beginne mit deinem zentralen Begriff oder deiner Fragestellung an einer prominenten Stelle.
  • Ordne darunter deine identifizierten Kategorien oder Unterthemen an.
  • Zeichne Verbindungslinien zwischen Begriffen und beschrifte diese Linien, um Zusammenhänge klar zu machen („ist ein Teil von“, „führt zu“, „beeinflusst“).
  • Stelle Querverbindungen her, wenn Begriffe aus unterschiedlichen Kategorien zusammenhängen.

Zwischenergebnis: Eine erste Rohfassung deiner Concept Map existiert, mit deutlichen hierarchischen Strukturen und erkennbaren Beziehungen zwischen Konzepten.

Nächster Schritt: Deine Concept Map digitalisieren, um diese übersichtlich zu gestalten und flexibel nutzen zu können.

4. Concept Map digital erstellen (Tools & Vorlagen)

Digitalisiere deine Concept Map mit passenden Software-Tools, um Struktur und Flexibilität zu verbessern.

Vorgehen:

  • Wähle ein digitales Tool für die Erstellung deiner Concept Map:
  • Nutze verfügbare Map-Vorlagen, um schnell eine strukturierte Map zu erstellen.
  • Übertrage deine gesammelten Begriffe und hierarchischen Strukturen digital.
  • Ergänze oder ändere Verbindungen und Beschriftungen nach Bedarf.

Zwischenergebnis: Eine übersichtliche, digitale Version deiner Concept Map liegt vor, die du jederzeit ergänzen kannst.

Nächster Schritt: Nutze nun deine digitale Concept Map aktiv, um gezielt Literatur zu recherchieren.

5. Literaturdatenbanken mit der Concept Map durchsuchen

Setze deine Concept Map praktisch ein, um systematisch relevante Literatur zu finden und deine Map zu verfeinern.

Vorgehen:

  • Wähle systematisch einen Zweig oder einen spezifischen Begriff deiner Concept Map aus.
  • Verwende die Begriffe aus diesem Bereich als gezielte Schlagwörter für deine Suchanfragen.
  • Kombiniere Synonyme oder verwandte Begriffe mit Suchoperatoren (z. B. OR für Synonyme, AND für Begriffskombinationen).
  • Prüfe die Suchergebnisse: Neue, relevante Begriffe oder Aspekte übernimmst du direkt in deine Concept Map.
  • Gehe so Bereich für Bereich durch, bis du alle relevanten Aspekte abgedeckt hast.

Zwischenergebnis: Du hast relevante Literatur gesammelt und zugleich deine Concept Map aktualisiert und erweitert.

Nächster Schritt: Setze diese Methode iterativ fort, bis du sicher bist, alle wichtigen Facetten deines Themas erfasst zu haben.

KI Nutzung

Einsatz von KI zur Erstellung von Concept Maps

Künstliche Intelligenz (KI) hält zunehmend Einzug in Studium und Recherche, und diese kann dich auch beim Erstellen von Concept Maps unterstützen.

Es gibt KI-gestützte Tools, die aus einem Text oder einer Themenbeschreibung automatisch eine Concept Map oder zumindest eine Liste relevanter Begriffe generieren können.

Du könntest auch allgemeine KI-Chatbots wie ChatGPT verwenden, um Ideen zu sammeln: Frage einfach nach wichtigen Unterthemen zu deinem Forschungsgebiet oder bitte um Beispiele für Zusammenhänge.

Beispielprompts für KI-gestützte Concept Maps

1. Schlüsselbegriffe generieren lassen

Ich arbeite an einer wissenschaftlichen Hausarbeit zum Thema nachhaltige Stadtentwicklung. Erstelle mir eine Liste von 15 relevanten Schlüsselbegriffen, die ich in einer Concept Map verwenden könnte.

2. Concept Map grob vorstrukturieren lassen

Gib mir eine mögliche hierarchische Struktur für eine Concept Map zum Thema 'Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft'. Fange mit einem Hauptbegriff an und gib mir vier bis fünf passende Unterkategorien sowie je zwei konkrete Beispiele für jede Unterkategorie.

3. Verbindungen zwischen Konzepten vorschlagen

Ich habe folgende Begriffe für meine Concept Map: Digitalisierung, Datenschutz, soziale Medien, politische Partizipation und Fake News. Zeige mir mögliche Zusammenhänge zwischen diesen Begriffen auf und erkläre kurz, wie sie sich gegenseitig beeinflussen könnten.

4. Querverbindungen entdecken

Meine Concept Map enthält zwei Hauptzweige: 'E-Mobilität' und 'Smart Cities'. Zeige mir auf, welche Querverbindungen zwischen diesen beiden Bereichen bestehen könnten. Formuliere konkrete Beziehungsbeschreibungen.

5. Fehlende Aspekte ergänzen

Hier sind Begriffe für meine Concept Map zum Thema 'Bildungsgerechtigkeit': Chancengleichheit, soziale Herkunft, Schulsystem, Digitalisierung. Welche wichtigen Aspekte oder Unterbegriffe fehlen mir noch, um das Thema umfassend darzustellen?

6. Beispiele für komplexe Zusammenhänge geben lassen

Gib mir drei konkrete Beispiele, wie das Konzept 'Biodiversität' mit den Themen 'Landwirtschaft', 'Klima' und 'menschliche Gesundheit' zusammenhängt. Diese Beispiele möchte ich in meiner Concept Map integrieren.

7. Unterthemen differenzieren

Ich erstelle eine Concept Map über 'Erneuerbare Energien'. Nenne mir klare und voneinander abgegrenzte Unterkategorien sowie jeweils passende Begriffe, die ich meiner Map hinzufügen kann.

8. KI-basierte Schlagwortsuche für Datenbanken vorbereiten

Ich suche nach Literatur für meine Bachelorarbeit über 'psychische Belastungen bei Studierenden'. Erstelle mir eine erweiterte Liste möglicher Synonyme und verwandter Begriffe für dieses Thema, damit ich sie gezielt in Literaturdatenbanken verwenden kann.

Die KI liefert dir Anregungen, die du dann in deine Concept Map aufnehmen kannst.

Wichtig ist jedoch, KI als Helfer und nicht als Ersatz für das eigene Denken zu sehen. Die Vorschläge einer KI können falsch, unvollständig oder zu allgemein sein.

Achte vor allem darauf, dass KI-Texte in wissenschaftlichen Arbeiten ebenfalls zu einem KI-Plagiat führen können.

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Quellen:
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