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Experten erklären dir, wir du eine vollständige Bachelorarbeit schreibst – Thema finden, Zeitplan erstellen & Kapitel schreiben.

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Bachelorarbeit

Richtige Zeitformen für Bachelorarbeitn

Die richtige Zeitformen Bachelorarbeit wählen

Die richtige Zeitform entscheidet in deiner Bachelorarbeit darüber, ob Leser deine Aussagen sofort einordnen können. In wissenschaftlichen Texten beschreibst du nicht alles in derselben Form. Du bewegst dich zwischen Gegenwart, Vergangenheit und in einzelnen Abschnitten auch Zukunft.

Genau deshalb gehört die Bachelorarbeit Zeitform zu den sprachlichen Grundlagen eine wissenschaftlichen Arbeit. Nutzt du das Präsens für allgemeingültige Aussagen, Präteritum oder Perfekt für abgeschlossene Schritte und das Futur für den Ausblick, wirkt deine Arbeit sprachlich sauber, logisch und professionell.

Diese Zeitformen brauchst du in deiner Abschlussarbeit besonders häufig:

  • Präsens: für Gültiges, Aktuelles, Definitionen und Interpretation
  • Präteritum: für abgeschlossene Schritte, einzelne Studien und Befunde
  • Perfekt: für abgeschlossene Vorgänge mit Bezug zur aktuellen Argumentation
  • Futur: für Ausblick und zukünftige Forschung

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Übersicht Zeitformen

Bachelorarbeit Zeitformen

Die wichtigste Grundregel lautet: Du schreibst eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Doktorarbeit nicht vollständig in nur einer Zeitform. Die passende Wahl hängt immer davon ab, was du inhaltlich gerade schreibst.

Erklärst du ein Thema, eine Definition oder eine Theorie, nutzt du meist das Präsens. Beschreibst du eine abgeschlossene Untersuchung, greifst du eher zu Präteritum oder Perfekt. Richtest du den Blick nach vorn, passt das Futur.

Genau diese Logik gilt auch für einen wissenschaftlichen Bericht. Die richtige Zeitform hängt also nicht vom Abschluss ab, sondern von der Funktion des Abschnitts. Wenn du diesen Zusammenhang verstehst, fällt dir das Schreiben deutlich leichter. Dann triffst du nicht zufällig eine sprachliche Wahl, sondern steuerst die Darstellung deiner Inhalte bewusst.

In welcher Zeitform schreibt man eine Bachelorarbeit?

In einer Bachelorarbeit schreibst du überwiegend im Präsens, aber eben nicht ausschließlich. Das Präsens ist die Leitform in vielen Teilen deiner Arbeit, weil du damit Ziele, Begriffe, Theorien, den Aufbau und die Bedeutung deiner Ergebnisse klar formulierst. Deshalb ist das Präsens in wissenschaftlichen Arbeiten die wichtigste Grundform.

Sobald du jedoch über abgeschlossene Vorgänge aus der Vergangenheit schreibst, reicht das Präsens nicht mehr aus. Dann brauchst du eine Vergangenheitsform. Hier kommen Präteritum und Perfekt ins Spiel. Das Präteritum wirkt meist etwas sachlicher und distanzierter. Das Perfekt eignet sich gut, wenn du einen abgeschlossenen Vorgang beschreibst, dessen Ergebnis für die Gegenwart deiner Argumentation noch relevant ist.

Die folgende Tabelle zeigt dir kompakt, wie sich eine wissenschaftliche Aussage je nach Zeitform verändert und wofür du sie in der Bachelorarbeit einsetzt:

Zeitform Beispielsatz in der Bachelorarbeit Typische Verwendung
Präsens Diese Arbeit untersucht den Einfluss von Zeitdruck auf die Textqualität. für Ziel, Thema, Aufbau, Definitionen und Interpretation
Präteritum Die Untersuchung zeigte, dass Zeitdruck die Textqualität verringerte. für abgeschlossene Schritte, einzelne Studien und Befunde
Perfekt Die Untersuchung hat gezeigt, dass Zeitdruck die Textqualität verringert hat. für abgeschlossene Vorgänge mit Bezug zur aktuellen Argumentation
Futur Künftige Studien werden untersuchen, wie stark Zeitdruck die Textqualität beeinflusst. für Ausblick und zukünftige Forschung

Für deine Bachelorarbeit, Masterarbeit und auch für eine Doktorarbeit gilt daher dieselbe Regel: Die passende Zeitform richtet sich nach der Aussagefunktion. Das gilt ebenso für einen wissenschaftlichen Bericht. Du brauchst also nicht eine einzige Zeitform für die gesamte Arbeit, sondern eine sinnvolle sprachliche Steuerung.

  • Präsens: für Gültiges, Aktuelles, Definitionen und Interpretation
  • Präteritum: für abgeschlossene Schritte, einzelne Studien und Befunde
  • Perfekt: für abgeschlossene Vorgänge mit Bezug zur aktuellen Argumentation
  • Futur: für Ausblick und zukünftige Forschung

Auch andere Zeitformen außer Präsens sind also zulässig. Sie sind sogar notwendig, wenn du sauber zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft unterscheiden willst. Das historische Präsens solltest du dagegen nur sehr gezielt nutzen. In den meisten Fachbereichen wirkt es eher erzählerisch als wissenschaftlich.

Zeitformen für die Kapitel

Bachelorarbeit – Welche Zeitform für die Kapitel

Jedes Kapitel in deiner Bachelorarbeit erfüllt eine andere Aufgabe. Genau deshalb braucht nicht jedes Kapitel dieselbe sprachliche Lösung. Im Abstract fasst du zusammen, in der Einleitung führst du in das Thema ein, im Methodenteil beschreibst du deine Untersuchung, im Ergebnisteil berichtest du Ergebnisse, in der Diskussion deutest du diese, und im Fazit bündelst du die Kernaussagen. Diese Struktur zeigt oft schon das Inhaltsverzeichnis. Die Zeitform muss diese Funktion sichtbar unterstützen.

Die folgende Tabelle gibt dir eine Orientierung. Danach findest du zu jedem Kapitel eine klare Trennung aus Empfehlung, Erklärung und Beispiel.

Kapitel Empfehlung Auch möglich Typische Funktion
Abstract Präsens Perfekt, punktuell Präteritum Ziel, Vorgehen, Ergebnis zusammenfassen
Einleitung Präsens Perfekt oder Präteritum bei Rückblicken Thema, Relevanz, Forschungsfrage, Aufbau darstellen
Theoretische Grundlagen Präsens Präteritum oder Perfekt bei Studienbezug Theorie, Begriffe und Literatur erklären
Methodik Präsens für Verfahren, Präteritum für Durchführung Perfekt als Alternative zur Durchführung Methode begründen und konkrete Schritte beschreiben
Diskussion Präsens Präteritum oder Perfekt beim Rückbezug auf Befunde Ergebnisse deuten und einordnen
Ergebnisse Präteritum Perfekt, punktuell Präsens bei Tabellen/Abbildungen Befunde der Untersuchung berichten
Fazit Präsens Perfekt oder Präteritum beim Rückblick Kernaussagen verdichten
Ausblick Futur oder Präsens mit Zukunftsbezug weitere Forschung und nächste Schritte benennen

Zeitform Bachelorarbeit Abstract

Im Abstract fasst du das Thema, Ziel, Vorgehen und die Ergebnisse deiner Abschlussarbeit auf maximal einer Seite zusammen.

Gerade deshalb braucht dieser Abschnitt eine eindeutige sprachliche Führung. In der Regel steht hier das Präsens im Vordergrund, weil du Leser direkt in das Thema und in die Kernaussage deiner Arbeit führst. Wenn du die bereits abgeschlossene Untersuchung oder ein zentrales Ergebnis knapp rückblickend markierst, kannst du zusätzlich das Perfekt verwenden. Das Präteritum ist im Abstract eher selten und eignet sich nur punktuell.

Empfohlene Zeitformen in diesem Abschnitt

  • Präsens: für Thema, Ziel, Relevanz und zentrale Aussage
  • Perfekt: für abgeschlossene Untersuchung mit aktuellem Erkenntniswert
  • Präteritum: punktuell für einzelne abgeschlossene Befunde

Beispiele

Präsens
„Diese Bachelorarbeit untersucht, wie Zeitdruck die Qualität wissenschaftlicher Texte beeinflusst.“

Perfekt
„Die Auswertung hat gezeigt, dass klare Schreibstrategien die Textqualität verbessern.“

Präteritum
„Die Befragung ergab deutliche Unterschiede zwischen den Vergleichsgruppen.“

Zeitform Bachelorarbeit Einleitung

In der Einleitung führst du in das Thema ein, zeigst die Relevanz und erläuterst den Aufbau deiner Arbeit.

Dieser Abschnitt arbeitet überwiegend im Präsens, weil du hier die Forschungsfrage, das Ziel und die Richtung deiner Bachelorarbeit oder Masterarbeit in der Gegenwart formulierst. Sobald du auf bisherige Entwicklungen, ältere Debatten oder frühere Forschung eingehst, sind auch Perfekt und Präteritum passend. Wichtig ist, dass der Wechsel der Zeitform immer inhaltlich begründet bleibt.

Empfohlene Zeitformen in diesem Abschnitt

  • Präsens: für Thema, Relevanz, Ziel, Forschungsfrage und Aufbau
  • Perfekt: für bisherige Entwicklungen mit Bezug zur Gegenwart
  • Präteritum: für klar abgegrenzte frühere Befunde oder Ereignisse

Beispiele

Präsens
„Diese Arbeit analysiert, welche Zeitform in wissenschaftlichen Texten in den einzelnen Kapiteln sinnvoll ist.“

Perfekt
„Bisherige Studien haben gezeigt, dass viele Studierende bei der sprachlichen Gestaltung ihrer Bachelorarbeit unsicher bleiben.“

Präteritum
„Frühere Untersuchungen zeigten bereits Unterschiede zwischen theoretischen und empirischen Arbeiten.“

Zeitform Bachelorarbeit theoretische Grundlagen

In den theoretischen Grundlagen erklärst du Begriffe, Modelle, Konzepte und den Forschungsstand aus der Literatur.

Weil du in diesem Kapitel Wissen ordnest und systematisch darstellst, ist das Präsens die wichtigste Zeitform. Damit zeigst du, wie Begriffe definiert werden, wie Modelle funktionieren und welche Zusammenhänge für deine Arbeit relevant sind. Wenn du einzelne Studien, Forschungsbeiträge oder frühere Positionen beschreibst, kommen Präteritum und Perfekt ergänzend hinzu.

Empfohlene Zeitformen in diesem Abschnitt

  • Präsens: für Definitionen, Modelle, Theorie und allgemeingültige Aussagen
  • Präteritum: für einzelne frühere Studien und Befunde
  • Perfekt: für Forschungsergebnisse mit weiterhin relevanter Bedeutung

Beispiele

Präsens
„Selbstwirksamkeit beschreibt die Überzeugung, anspruchsvolle Aufgaben erfolgreich bewältigen zu können.“

Präteritum
„Müller zeigte in seiner Studie, dass Zeitdruck die Textqualität deutlich verringerte.“

Perfekt
„Mehrere Arbeiten haben bestätigt, dass klare Schreibstrategien die wissenschaftliche Textproduktion unterstützen.“

Zeitform Bachelorarbeit Methodik

In der Methodik erklärst du, warum du ein bestimmtes Verfahren gewählt hast und wie du deine Untersuchung konkret durchgeführt hast.

Genau deshalb enthält dieser Abschnitt oft mehr als eine Zeitform. Wenn du die Methode als geeignetes Verfahren beschreibst oder begründest, passt das Präsens. Sobald du darstellst, was du tatsächlich getan hast, brauchst du meist Präteritum oder Perfekt. Diese Trennung ist besonders wichtig, weil der Methodenteil sonst schnell sprachlich unscharf wirkt.

Empfohlene Zeitformen in diesem Abschnitt

  • Präsens: für Begründung, Eignung und Beschreibung des Verfahrens
  • Präteritum: für konkrete Durchführungsschritte
  • Perfekt: als Alternative für abgeschlossene methodische Schritte

Beispiele

Präsens
„Die qualitative Inhaltsanalyse eignet sich für diese Fragestellung, weil sie subjektive Deutungen systematisch erfasst.“

Präteritum
„Die Interviews wurden im April durchgeführt und anschließend transkribiert.“

Perfekt
„Die Interviews haben im April stattgefunden und sind danach systematisch ausgewertet worden.“

Zeitform Bachelorarbeit Diskussion

In der Diskussion ordnest du deine Ergebnisse ein, deutest ihre Bedeutung und verknüpfst sie mit der bisherigen Forschung.

Weil du in diesem Kapitel interpretierst und bewertest, steht meist das Präsens im Vordergrund. Du zeigst hier, was die Ergebnisse bedeuten und wie sie im Zusammenhang mit der Literatur zu verstehen sind. Wenn du dich direkt auf einzelne Befunde aus dem Ergebnisteil beziehst, kannst du zusätzlich Präteritum oder Perfekt verwenden.

Empfohlene Zeitformen in diesem Abschnitt

  • Präsens: für Interpretation, Einordnung und argumentative Deutung
  • Präteritum: für den Rückbezug auf einzelne konkrete Befunde
  • Perfekt: für abgeschlossene Ergebnisse mit aktueller Relevanz für die Argumentation

Beispiele

Präsens
„Die Ergebnisse zeigen, dass Zeitdruck die sprachliche Präzision im Schreibprozess deutlich beeinträchtigt.“

Präteritum
„Die Analyse ergab zudem, dass Unsicherheit besonders den Schluss der Arbeit belastete.“

Perfekt
„Die Untersuchung hat deutlich gemacht, dass klare Routinen die Textqualität stabilisieren können.“

Zeitform Bachelorarbeit Ergebnisse

Im Ergebnisteil berichtest du, was deine Untersuchung tatsächlich ergeben hat.

Da du hier abgeschlossene Befunde darstellst, stehen Präteritum und Perfekt im Mittelpunkt. Beide Zeitformen sind geeignet, wenn du Resultate sachlich und klar formulierst. Das Präsens kann ergänzend sinnvoll sein, wenn du eine Tabelle, eine Grafik oder eine Abbildung direkt beschreibst, die Leser im Moment des Lesens vor sich sehen.

Empfohlene Zeitformen in diesem Abschnitt

  • Präteritum: für abgeschlossene Befunde und zentrale Resultate
  • Perfekt: für abgeschlossene Ergebnisse mit Bezug zur laufenden Argumentation
  • Präsens: für die Beschreibung von Tabellen, Abbildungen und Darstellungen

Beispiele

Präteritum
„Die Befragten nannten Zeitdruck und Unsicherheit als zentrale Belastungsfaktoren.“

Perfekt
„Die Auswertung hat gezeigt, dass strukturierte Schreibpläne die Fehlerquote senken.“

Präsens
„Tabelle 3 zeigt, dass die Einleitung seltener sprachliche Fehler aufweist als das Fazit.“

Zeitform Bachelorarbeit Fazit

Im Fazit bündelst du die zentralen Aussagen deiner Abschlussarbeit und beantwortest die Forschungsfrage in verdichteter Form.

Für diesen Abschnitt eignet sich vor allem das Präsens, weil du die wichtigste Erkenntnis deiner Arbeit klar und allgemein formulieren willst. Wenn du kurz auf den abgeschlossenen Forschungsprozess oder einzelne Befunde zurückblickst, kannst du zusätzlich Perfekt oder Präteritum einsetzen. Das Fazit soll jedoch sprachlich ruhig bleiben und nicht zwischen zu vielen Formen springen.

Empfohlene Zeitformen in diesem Abschnitt

  • Präsens: für die Kernaussage und die übergeordnete Schlussfolgerung
  • Perfekt: für den knappen Rückblick auf die abgeschlossene Untersuchung
  • Präteritum: für einzelne rückblickende Befunde in sachlicher Form

Beispiele

Präsens
„Die Arbeit zeigt, dass die richtige Zeitform ein wesentlicher Faktor für sprachliche Klarheit ist.“

Perfekt
„Die Untersuchung hat bestätigt, dass viele Studierende den Tempuswechsel nicht bewusst steuern.“

Präteritum
„Die Analyse verdeutlichte, dass besonders Methodik und Ergebnisse häufig uneinheitlich formuliert wurden.“

Zeitform Bachelorarbeit Ausblick

Im Ausblick richtest du den Blick über deine bisherige Arbeit hinaus auf offene Fragen und zukünftige Forschung.

Hier ist das Futur besonders passend, weil du kommende Entwicklungen, weitere Studien oder nächste Forschungsschritte beschreibst. Daneben kannst du auch ein sachliches Präsens mit klarem Zukunftsbezug nutzen. Beide Möglichkeiten funktionieren, solange der Abschnitt eindeutig nach vorne weist und nicht wieder in die reine Ergebnisdarstellung zurückfällt.

Empfohlene Zeitformen in diesem Abschnitt

  • Futur: für zukünftige Forschung und weitere Untersuchungsschritte
  • Präsens: für allgemeine Aussagen mit klarem Zukunftsbezug

Beispiele

Futur
„Künftige Studien werden prüfen, wie stark fachkulturelle Unterschiede die Wahl der passenden Zeitform beeinflussen.“

Präsens
„Weitere Forschung ist notwendig, um Unterschiede zwischen Bachelorarbeit, Masterarbeit und Dissertation systematisch zu vergleichen.“

Häufige Fragen und Antworten

In wissenschaftlichen Texten sind vor allem Präsens, Präteritum, Perfekt und in einzelnen Fällen das Futur geeignet. Das Präsens ist die wichtigste Form für Definitionen, Argumente, Literatur und die Zusammenfassung zentraler Aussagen. Präteritum und Perfekt passen für abgeschlossene Schritte aus der Vergangenheit, etwa im Methodenteil oder Ergebnisteil. Das Futur eignet sich für Ausblick und weitere Forschung. Die richtige Zeitform richtet sich also nicht nach der gesamten Arbeit, sondern nach der Funktion des jeweiligen Abschnitts.
Ein wissenschaftlicher Bericht wird überwiegend im Präsens geschrieben, aber nicht ausschließlich. Für Ziel, Fragestellung, Aufbau und Zusammenfassung ist das Präsens meist die richtige Wahl. Beschreibt der Bericht jedoch eine abgeschlossene Untersuchung, eignet sich im Methodenteil und im Ergebnisteil oft eine Vergangenheitsform, also Präteritum oder Perfekt. Für den Ausblick kann das Futur sinnvoll sein. Entscheidend ist ein konsistenter Wechsel zwischen den Formen. Auch Inhaltsverzeichnis und Gliederung ändern daran nichts, sie strukturieren nur die Arbeit.
Eine Doktorarbeit hat nicht nur eine einzige Zeitform. Wie bei Bachelorarbeit oder Masterarbeit hängt die richtige Zeitform davon ab, welche Aussage gerade formuliert wird. Das Präsens dominiert bei Theorie, Argumentation, Literatur und Interpretation. Präteritum oder Perfekt beschreiben abgeschlossene Forschung aus der Vergangenheit. Das Futur erscheint meist nur im Ausblick. Auch in einer Dissertation sollte kein unnötiger Wechsel entstehen. Das historische Präsens bleibt ein Sonderfall und passt nur, wenn Fachgebiet und Kontext diese Form wirklich tragen.
Das Perfekt wird genutzt, wenn ein abgeschlossener Vorgang noch eng mit der aktuellen Argumentation verbunden ist. Das Präteritum wirkt dagegen sachlicher und eignet sich für klar abgegrenzte Schritte oder Befunde aus der Vergangenheit. In einer Arbeit kann im Ergebnisteil etwa das Präteritum stehen, während im interpretierenden Abschnitt auch das Perfekt sinnvoll ist. Beide Formen sind also korrekt, wenn sie funktional eingesetzt werden. Bei der sprachlichen Korrektur oder im Lektorat fällt besonders auf, ob diese Entscheidung innerhalb eines Abschnitts konsequent bleibt.
Die eine richtige Zeitform für alle wissenschaftlichen Arbeiten gibt es nicht. Die richtige Lösung entsteht erst durch die jeweilige Aussagefunktion. Das Präsens ist die Grundform für allgemeine Aussagen, Definitionen, Theorie und Einordnung. Präteritum und Perfekt werden verwendet, wenn abgeschlossene Vorgänge aus der Vergangenheit beschrieben werden. Das Futur eignet sich für Ausblick und Forschungsperspektiven. Für einen guten Artikel oder eine überzeugende Abschlussarbeit gilt daher: Nicht die Form allein entscheidet, sondern ihre passende Verwendung im jeweiligen Kontext der Arbeit.
Ja, neben dem Präsens sind in einer wissenschaftlichen Arbeit auch Präteritum, Perfekt und in begrenztem Umfang das Futur zulässig. Sie sind sogar notwendig, wenn Inhalte aus der Vergangenheit, aktuelle Schlussfolgerungen und zukünftige Forschung sauber getrennt werden sollen. Das historische Präsens ist dagegen nur selten passend. Für die Qualität eines Artikels oder einer Abschlussarbeit sind außerdem Inhaltsverzeichnis, Layout Bachelorarbeit, Plagiatsprüfung und sprachliche Einheitlichkeit wichtig. Diese Punkte ersetzen die Zeitformwahl nicht, unterstützen aber die professionelle Gesamtwirkung der Arbeit.
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Quellen:
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